Im Allgemeinen bezeichnet man mit einer derartigen Düse das Einspritzventil in Motoren. Man nennt es mitunter auch Injektor. Generell besteht eine Einspritzdüse aus zwei verschiedenen Teilen, wie dem Düsenkörper und der dazugehörigen Düsennadel. Die Funktionsweise der Düse bei einfachen Ausführungen dieser Art sieht vor, das die besagte Düsennadel von einer der beiden bestehenden Druckfedern aus dem Düsenhalter in den entsprechenden Sitz praktisch gedrückt wird. Dabei entsteht eine Hubkraft, die durch einen erzeugten Drucks des Kraftstoffes hervorgerufen wird. Sofern die bewirkte Hubkraft höher ist als die der Federkraft, dann wird die Nadel nicht wie im anderen Fall nach unten gedrückt sondern nach oben. Damit wird dann gleichermaßen der Kraftstoff in die Düse eingespritzt. Im Falle eines Druckabfalls würde sich die Düse erneuet schließen. Je nach Ausführung des Motors variieren die Drehzahlen dabei und können einen Druck von bis zu 2000 Bar erzeugen. Bei den Modellen der Düsen gibt es verschiedene Bauarten. Eine Lochdüse nutzt man in erster Linie, wenn man einen einspritzenden Motor hat. Bei dieser Lochdüse unterscheidet man zudem Sitzlochdüsen und einer Sacklochdüse. Die Differenzierung zwischen den beiden Varianten liegt bei den Düsenlöchern, denn diese werden bei der Sitzlochdüse unmittelbar von der Düsennadel verschlossen. Der Nachteil bei der Sacklochdüse liegt direkt unterhalb der Düsen. Dort entsteht meistens ein überbleibendes Volumen, das ein wenig Kraftstoff dort speichert. Die kann geschehen, wenn der Kraftstoff nicht im vollen Umfang durch die Düsenlöcher eingespritzt wurde. Dies kann wiederum zu schädlichen Abgaben an die Luft führen. Man kann dem jedoch entgegenwirken, indem man ein besseres Mischvolumen erschaffen und damit gleichermaßen die Verhältnisse de Strömungen in den Düsen verbessern. Um das entstehende Restvolumen so niedrig wie nur möglich zu halten, bietet sich die Option der sogenannten Mini-Sacklochdüsen. Diese sorgen dafür, dass das ungenutzte Volumen nochmals reduziert wird. Neben der Lochdüse gibt es auch noch die Pumpdüse. Bei diesem System wird die Einspritzdüse direkt mit der sogenannten Einzelstempelpumpe kombiniert. Auf diese Weise kann man eventuelle Einwirkungen auf die Kraftstoffdruckleitungen enorm minimieren, was zu einem optimaleren Verbrauch führt. Einst wurde dieses Verfahren noch durch mechanische Anwendungen ausgeführt, aber heutzutage wird die Dauer des Einspritzens mittlerweile durch Magnetventil geregelt. Mit dieser Regelung wird der Druck gebrochen und die Einspritzdüse kann sich schließen. Der entsprechende Druck dabei kann jedoch nicht reguliert werden. Bei der dritten Variante der Düse handelt es sich um die Zapfdüse. Diese werden für Motoren genutzt, die mit Vor- oder Wirbelkammern ausgestattet sind. Diese verfügen über einen stark minimierten Druck in der Öffnung. In dieser Ausführung gibt es lediglich ein Einspritzloch, das im geschlossenen Zustand dann durch einen Zapfen geschlossen werden kann. Auf diese Weise gibt es bei Zapfdüsen kein Restvolumen, was der optimalsten Art der Nutzung entspricht.